Wirtschaftsmediation in Österreich

Von J Girschik am 25. November 2017 in Highlight, Öffentlicher Bereich, Wirtschaft
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Trotz der Schaffung des österreichischen Zivilrechtsmediationsgesetzes im Jahr 2003 ist der Markt der Wirtschaftsmediation in Österreich ein schwieriger. In der österreichischen Mediationslandschaft manifestiert sich dies sowohl angebots- als auch nachfrageseitig.

Das Verständnis für die Tätigkeit von Wirtschaftsmediatoren/ Wirtschaftsmediatorinnen ist nach wie vor gering. Eine zu geringe Fallzahl erfolgreich durchgeführter Wirtschaftsmediationen und zu wenig professionell durchgeführte Kommunikation über Natur und Nutzen der Wirtschaftsmediation führen zu einem schwach bis negativ ausgeprägten Image der Wirtschaftsmediatoren und Wirtschaftsmediatorinnen in der österreichischen Öffentlichkeit.

Ein wesentlicher Faktor für ein positives Image der Berufsgruppe, nämlich die Zuschreibung von Professionalität und Seriosität an die Wirtschaftsmediatoren und Wirtschaftsmediatorinnen, fehlt. Dies wird von den im Rahmen dieser Arbeit befragten Experten/Expertinnen auf die Abwesenheit eindeutiger Richtlinien und Gütekriterien für den Berufszugang, kurz auf das Fehlen eines klar umrissenen Berufsbildes zurückgeführt.

In der Folge ist Professionalisierung der Dienstleistung Mediation für den österreichischen Markt wesentlich.

Die ÖBM-Fachgruppe Wirtschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, Mediatorinnen und Mediatoren mit dem nötigen Wissen und den nötigen Fähigkeiten auszustatten, um Mediation nachhaltig professionell anbieten zu können.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie bei den Vertretern der Fachgruppe Wirtschaft:

FG Wirtschaft

 

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