„Mediation 4.0“ – Wie Mediation für Unternehmen attraktiv(er) wird

Von J Girschik am 2. Dezember 2017 in Mediation, Wirtschaft
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Am 1. Dezember hielt Thomas Robrecht, (Geschäftsführender Gesellschafter von SOKRATeam, Deutschland) vor 15 begeisterten MediatorInnen in Göttelsbrunn einen Vortrag zum Thema

„Mediation 4.0“ – Wie Mediation für Unternehmen attraktiv(er) wird

Die anwesenden MediatorInnen erfuhren, wie unter der Bedingung knapper Zeitressourcen in der Wirtschaft in kurzer Zeit wieder Arbeitsfähigkeit hergestellt werden kann.

Die klassische Mediation nutzt eine bedürfnisfokussierte Prozesslogik. Nimmt die Komplexität zu (z. B. durch Industrie 4.0, Multikulturalität oder einfach nur Zeitnot), stößt diese Prozesslogik schnell an Grenzen: Der erforderliche Zeitbedarf überfordert die Geduld der Beteiligten und es fällt ihnen oft auch schwer, sich auf das Verfahren einzulassen. Für die Wirtschaft liegt der Mehrwert von Mediation darin, dass die Arbeitsfähigkeit wiederhergestellt wird.

Deshalb nutzt „Mediation 4.0“ eine ergebnisfokussierte Prozesslogik. Durch den Paradigmenwechsel von einem bedürfnisfokussierten zu einem ergebnisfokussieren Prozess, in dem der Frustrationsabbau in den Alltag ausgelagert wird, wird die Arbeitsfähigkeit leichter und schneller hergestellt – ohne Verlust von Nachhaltigkeit und Tragfähigkeit. Dies führt zu einer deutlichen Steigerung von Attraktivität und Akzeptanz der Mediation in der Arbeitswelt.

Wie das genau funktioniert und worauf bei der Umsetzung zu achten ist, erfahren Interessierte in der teamfixx® Ausbildung.

Anfragen bitte an: thomas.robrecht@sokrateam.de

  

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